| Termine | |
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| So, 20.05.2012 Kirchenkaffee nach hl. Messe |
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| Mo, 21.05.2012 Arbeitseinsatz der Männer |
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| Mo, 21.05.2012 Probe Kirchenchor |
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| Mi, 23.05.2012 Übungstermin Theatergruppe |
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| Do, 24.05.2012 Maiandacht der kfd Winsen/Wietze im Haus Stamm |
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| Do, 24.05.2012 Gedächtnistraining |
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| Do, 24.05.2012 Filmabend der Kolpingfamilie nach der Maiandacht |
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| Do, 24.05.2012 Vorbereitungstreffen Kibi-Tag |
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| Mo, 28.05.2012 Arbeitseinsatz der Männer |
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| Mo, 28.05.2012 Probe Kirchenchor |
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Tagesausflug der kfd Hambühren nach Hamburg
Am Samstag, dem 30. Juni 2007 machte die kfd Hambühren einen Tagesausflug nach Hamburg.
Als wir uns am Bahnhof Celle trafen, sah das Wetter nicht vielversprechend aus. Aber wir hatten gute Laune und freuten uns auf diesen Tag. Gegen 10.00 Uhr erreichten wir Hamburg und los ging es zu Fuß zur Michaelis-Kirche mit dem Michel-Turm - das Wahrzeichen Hamburgs -. Unterwegs schauten wir noch beim Europa-Center vorbei. Die Hamburger schliefen noch, es war noch nichts los.
Gerade wurde die kath. Kirche St. Ansgar aufgeschlossen; wir traten ein. Spontan sangen wir einen Kanon und danach schien, zaghaft zwar, aber doch sichtbar, die Sonne.
Ein guter Anfang!
In der Michaelis-Kirche waren schon mehr Besucher. Ein Teil der Gruppe nahm den Fahrstuhl, um sich Hamburg von oben anzusehen. Frau Ditsche zeigte uns noch die ganz in der Nähe liegenden "Kramer-Witwen-Wohnungen " in einem kleinen engen Gässchen.
In einem Bistro bei den Landungsbrücken hielten wir unsere Mittagspause. Der Hamburger Fisch war sehr lecker. Gut gesättigt ging es wieder zu Fuß weiter Richtung Speicherstadt. Jetzt wärmte uns schon die Sonne.
Wir waren angemeldet, das "Speicherstadtmuseum " und die Speicher vor Ort zu besichtigen. Frau Maren Cornils begrüßte uns am St. Annenufer/Kornhausbrücke. Sie berichtete uns, wie die Speicherstadt entstanden ist. Gebaut wurde auf den Brookinseln im Süden der Altstadt von 1885 bis 1927. Auf den Inseln lebten und wohnten bis zum Abriss der Häuser ca. 16.ooo Menschen. Der Grund dafür war, in der Nähe des Hafens ein zollfreies Gebiet zu schaffen. In diesen neu erbauten Speichern lagerten bis vor 4 Jahren Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze, Kautschuk, Tabak und Weine. Diese Güter wurden ausschließlich auf dem Wasserweg in die Speicherstadt gebracht. Die Schuten (Lastkähne ) wurden nach und nach von Lastwagen und Containern verdrängt. Auch der Beruf des Ewerführers (Schutenführer) ist vom Aussterben bedroht. Die Güter befinden sich jetzt alle im Freihafen.
Da die Speicher das ganze Jahr über eine konstante Innentemperatur verfügen, werden diese heute von den Teppich-Händlern genutzt.
Südlich der Speicherstadt entsteht über einen Zeitraum von ca. 2o Jahren die "Hafencity ". Einige Projekte sind schon fertig und bewohnt, andere im Bau. Hier soll auch die Elbphilharmonie Wirklichkeit werden.
Zurück zum Museum: In einem über l00 Jahre alten Speicher zeigte das Speicherstadt-Museum typische Waren/Güter und die dazu gehörende Arbeitsgeräte, wie Sackhalter für große und kleine Säcke, Stecher (für die sogenannte Stichprobe)‚ eine Waage und vieles mehr. Historische Fotos und Pläne verdeutlichten die Geschichte dieses weltweit einzigartigen Baudenkmals "Speicherstadt".
Gut, dass das Museum auch eine "Kaffeeklappe" hatte. Als Kaffeeklappen wurden früher die Kantinen der Hafenarbeiter bezeichnet. Die Klappe war die Durchreiche von der Küche zum Speisesaal. Wir stärkten uns mit Kuchen und Kaffee oder Tee. Danach nahmen wir die U-Bahn zum Jungfernstieg . Hier an der Binnenalster war nun einiges los. In der Sonne sitzend ließen wir die Seele baumeln und sahen dem Treiben zu.
Der Zug brachte uns wieder wohlbehalten nach Celle.


