| Termine | |
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| Do, 23.02.2012 Seniorennachmittag |
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| Do, 23.02.2012 Einführung in Gottesdienstordnung des Weltgebetstag |
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| Do, 23.02.2012 Kreuzwegandacht und anschl. Begegnung |
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| Sa, 25.02.2012 Probe Kindermusical Mose |
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| So, 26.02.2012 Ökumenischer Kreuzweg der Schöpfung 2012 |
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| Mo, 27.02.2012 Arbeitseinsatz der Männer |
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| Mo, 27.02.2012 Probe Kirchenchor |
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| Mi, 29.02.2012 Erstkommunionvorbereitung Gruppe II |
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| Fr, 02.03.2012 Weltgebetstag Thema: Steht auf für Gerechtigkeit |
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| Fr, 02.03.2012 Weltgebetstagsgottesdienst, die Ordnung kommt aus Malaysia |
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60 Jahre katholische Kirche in Hambühren
Ein Bericht von Pastor Karl-Günter Hoenke gibt Auskunft über die Entstehung der Kirche und ihres Namens:
"Adsint Angeli pacis" - "Engel des Friedens seien zugegen", betete ich in den Gebeten der Hausweihe, ehe ich am 27. August 1950 zum ersten Male in dem Gebäude, das im vergangenen Kriege errichtet war, um todbringende Sprengstoffe zu stapeln, an den Messkofferaltar trat, um das heilige Opfer zu feiern. "Adsint Angeli pacis" betete ich immer wieder, als ich von Haus zu Haus zog, die neuen Wohnungen zu segnen, die aus den Bunkern der Munitionsanstalt bei Hambühren, 10 km westlich von Celle, entstanden sind, in denen zuvor der Todesatem der Kriegsfurie hergestellt worden war.
Ein Jahr später (1951) benedizierte der verewigte Erzbischof Joseph Godehard die zur Kapelle umgestaltete Munitionslagerungshalle und gab ihr die heiligen Engel zu Schutzpatronen.
Wie das alles kam?
1946: 1000 Katholiken im Flüchtlingslager Reinsehlen, Kreis Soltau, als Seelsorger ein Pater aus dem Angelicum in Banz. Ein halbes Jahr später wurde er durch mich abgelöst, der ich selbst eine herzliche Andacht zu den heiligen Engeln pflege.
1949: Das Lager muss für die britische Rheinarmee geräumt werden. Der Niedersächsische Landtag beschließt eine Hilfsaktion für die Insassen durch Erstellung von Siedlungen. Die größte davon soll aus der ehemaligen Munitionsanstalt Hambühren geschaffen werden. Ende 1950 ist die Umsiedlung dorthin beendet. Der Bischof hat mich angewiesen, mit nach Hambühren umzusiedeln. Etwa 600 von den 1000 Katholiken sind aus Reinsehlen nach Hambühren gekommen. In der zur katholischen Kirche bestimmten Lagerungshalle wurde notdürftig ein Altar errichtet und bereits trotz unverschliessbarer Tür- und Fensteröffnungen an den Sonntagen das heilige Opfer gefeiert. Fenster und Türen waren dann das erste, was angeschafft wurde. Ein Jahr später war die Halle ausgebaut. Mit einem angebauten Altarraum und in drei Teile geteilt, überspannt sie nun in der Mitte die Kapelle, links den nach dem Kapellenraum hin zu öffnenden Pfarrsaal, rechts den - mittlerweile schon zu klein gewordenen Kindergarten. Die schon vorhandenen drei Splitterschutzflure bilden für jeden der drei Teile eine kleine Vorhalle, auf deren mittelster ein kleines Türmchen aufgesetzt wurde. Drei schlesische Glöcklein vom Hamburger Glockenfriedhof hängen darin. Dietzdorf (1602), Osterdorf (1735) und Cieschowa (1670) ist ihre Heimat.
Wenn wir nun die Kapelle betreten, haben wir einen quadratischen Raum von etwa 15 m im Geviert vor uns, der durch vier Mittelsäulen in neun gleiche Teile geteilt wird. An der gegenüberliegenden Wand steht etwas erhöht ein schlichter Altartisch, über dem Tabernakel ein Vorhang aus grobem Sackleinen, auf dem ich mit schwarzen Strichen ein Bild der Allerheiligsten Dreifaltigkeit nach der Art der Gnadenstuhlbilder malte: Jesus schaut vom Kreuz zum himmlischen Vater empor, der sich über seine rechte Schulter beugt und mit der rechten Hand das Opfer des Sohnes annimmt, während er den linken Arm, über dem die Taube des Heiligen Geistes die Flügel ausbreitet, weit ausstreckt, um aus der geöffneten Hand den Gnadensegen auf die zur Messopferfeier Versammelten fließen zu lassen. An den Kapellenraum schließt sich rechter Hand noch eine kleine Marienkapelle und die Sakristei an. Das über drei Meter hohe Marienbild stammt aus der "Lagerkirche" des Flüchtlingslagers Reinsehlen, wo es 1946 bis 1949 die Beter unter den weit aufwallenden Mantel der "Hilfe der Christen" gerufen hat. Die übrige Ausstattung des Kirchleins ist geradezu ärmlich und bedarf noch mancher Ergänzung, die mit eigenen Mitteln recht langsam voranschreitet. So sparen wir schon seit Jahren das Geld für neue Kirchenbänke zusammen, der Beichtstuhl ist auch nur eine wackelige Kiste, und der rohe Betonfußboden ist staubig und kalt.



